Seebecken Seilbahnfrei!


Kein Prestigeprojekt auf Kosten von Landschaft und Bevölkerung
 

Zahlreiche Unmutsbekundungen der Öffentlichkeit

Die ZKB hat verschiedentlich verlauten lassen, ihr Seilbahn-Projekt geniesse Rückhalt in der Bevölkerung. Die Umfragen welche die ZKB als "Beleg" dafür ins Feld führt, wurden aber allesamt von der ZKB selber in Auftrag gegeben und die ZKB lehnt es auf Rückfrage ab, Details zur Fragestellung, zur Auswahl der befragten Personen oder weitere Einzelheiten zu den Umfrageresultaten zu kommunizieren, als was sie gegenüber der Presse bekannt gegeben hat.

Besonders hellhörig macht die letzte im Auftrag der ZKB in der Stadt Zürich durchgeführte Umfrage, wo Vertreter der ZKB verlauten liessen, eine Mehrheit der Befragten habe sich "neutral oder positiv" zur Seilbahn geäussert. Dass dabei die Summe der neutralen und positiven Meinungen kommuniziert wird, lässt Zweifel aufkommen, ob da überhaupt mehr Befürworter als Gegner gezählt wurden (bei Abstimmungen werden die leeren Zettel auch nicht einfach dem JA Lager zugeschlagen).

 

Dieser Darstellung der Projektverantwortlichen stehen folgende nachprüfbare öffentliche Unmutsbekundungen gegenüber:

 

  • Im Sommer 2018 wurden vom Quartierverein Enge, dem Quartierverein Riesbach und Pro Badi Mythenquai innerhalb von nur 4 Wochen 2200 Unterschriften für eine Petition gegen das Seilbahnprojekte gesammelt, welche am 19.9.2018 bei der Stadt Zürich eingereicht wurde.

  • Eine vom Quartierverein Riesbach gestartete elektronische Petition auf change.org hat bis heute über 9300 Unterstützer mobilisiert.

  • Am 9.1.2019 stimmte der Gemeinderat als demokratisch legitimierte Vertretung der Stadtzürcher Bevölkerung dem Beschlussantrag GR Nr. 2018/476 zu, welcher einen Verzicht auf die Seilbahn über das Seebecken fordert. Die Zustimmung betrug dabei 71 zu 39 Stimmen, was nur knapp unter zwei Dritteln liegt.

  • Im Februar / März konnte die IG Seebecken Seilbahnfrei mit einer Kampagne auf wemakeit 25'000 CHF an Spendengeldern für rechtliche Schritte gegen die Seilbahn mobilisieren.

  • Zahlreiche Natur- und Umweltschutzverbände haben Einsprache gegen das Konzessionsgesuch eingereicht (BirdLife, VCS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz) und/oder sind Mitgliedorganisation der IG Seebecken Seilbahnfrei, welche das Projekt bekämpft (VCS, Fondation Franz Weber).

  • Neun Organisationen und über achtzig Einzelpersonen haben sich bisher unserer IG Seebecken Seilbahnfrei angeschlossen um unser Engagement gegen das Projekt zu unterstützen - und es werden laufend mehr.